Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin:
Vortrag: „Der tibetisch-mongolische Gott Begtse“
von Gerald Kozicz
am 3. Februar 2026
um 18.30 Uhr
im Weltmuseum Wien, Wien I., Neue Hofburg, Heldenplatz
Angesichts des heute vorhandenen Wissens über den tibetischen Buddhismus und den davon geprägten buddhistischen Glauben der Mongolen nimmt sich die Datenlage zu Begtse vergleichsweise bescheiden aus. Auch in europäischen Museen sind im Vergleich zu anderen Gottheiten des tibetisch-mongolischen Buddhismus nur selten Skulpturen oder Bilder des Kriegsgotts der Mongolen zu finden. Der Vortrag wird zuerst einen zusammenfassenden Einblick in die Geschichte Begtses geben und auch seine Stellung im Pantheon der tantrischen Gottheiten sowie seine Ikonografie erklären; danach wird er vor allem auf seine Verbindung zu Gottheiten der Yamantaka-Gruppe eingehen – also jene Gottheiten, die bildsprachlich die Überwindung des Todes darstellen. Für diesen Vergleich werden auch Exponate aus dem Weltmuseum Wien herangezogen. Denn während Begtse nicht in der Dauerausstellung des Weltmuseums zu sehen ist, sind jene in Gestalt von Vajrabhairava und Yama Dharmaraja sehr prominent vertreten. Daran lassen sich dann im Weiteren einige wohl unerwartete ikonografische Verbindungen nachzeichnen, die vielleicht auch einen neuen Blick auf die Tibet-Ausstellung im Weltmuseum Wien eröffnen.
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Titelbild © Gerald Kozicz/WMW