Österreich und die Mongolei

Informationen der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft "OTSCHIR"

Vereinsabend am 25. Februar 2009, 18.30 Uhr

Der nächste Vereinsabend der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft „OTSCHIR“ findet

am Mittwoch, 25. Februar 2009
ab 18.30 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr)
im AAI-Afro-Asiatisches Institut, Wien IX., Türkenstr. 3

statt.

Programm:

Der Vereinsabend beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag zum Thema „Überblick über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Mongolei“ durch Mag. Susanne Salcmann, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Anschließend referiert Frau Elisabeth Schmid von der Austrian Development Agency (ADA) zum Thema „Mikrokredite“ am Beispiel der überaus erfolgreichen Projekte der ADA im Senegal. Im Anschluß Diskussion.

Über Mikrokredite:

Das gängige Konzept für die Entwicklungszusammenarbeit basierte bis vor kurzem leider auf einem einseitigen Geldpumpen von den Industrieländern an die Entwicklungsländer. Dies brachte aber einen gegenteiligen Effekt, nämlich Korruption im Staatswesen. Die Korruption hat die Entwicklung in diesen Ländern eher gehemmt und nur eine kleine elitäre Gruppe letztendlich bevorzugt.

Mit der Idee „Mikrokredite“ hat der Nobelpreisträger Mohammed Yunus aus Bangladesch ein völlig neues Konzept in die Entwicklungszusammenarbeit eingebracht. Mit den Mikrokrediten wird frisches Kapital in den „lokalen“ Wirtschaftskreislauf eingebracht. Dadurch wird der „lokale“ Geldumlauf in Gang gebracht, Profit erwirtschaftet und schließlich die Kredite durch Kreditnehmer zurückgezahlt. Erfolge dieser Projekte sind so nach einem wirtschaftlichen Maßstab messbar geworden und werden nicht mehr nur nach den eingebrachten und verbrauchten Geldsummen gemessen. Dies sichert wiederum die Nachhaltigkeit und Verantwortung der Projekte durch beide Parteien in der Entwicklungszusammenarbeit.

Ausklang bei Getränken & Knabbereien (die gibt es auch schon vorher…)

Unkostenbeitrag: € 4,-

4. Mongolei Stammtisch am 16.2. um 20 Uhr

Wir freuen uns, alle Freundinnen und Freunde der Mongolei zum

4. Mongolei Stammtisch

einladen zu dürfen!

Der Stammtisch findet

am Montag, 16. Februar 2009
um 20 Uhr
im „Club Ambrosius„, Wien II., Nestroyplatz 1 (direkt bei der U1-Station „Nestroyplatz“)

statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung oder eine Mitgliedschaft bei der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft „OTSCHIR“ sind nicht erforderlich.

Der „Club Ambrosius“ (vormals „Card Casino Movie“) wurde kürzlich von einem neuen Team übernommen und bietet Speisen und Getränke (inklusive einer großen Auswahl an Cocktails) zu günstigen Preisen an. Das Lokal bietet einen idealen Rahmen, um in entspannter Atmosphäre über die Mongolei zu plaudern, neue Bekanntschaften zu schließen, Erfahrungen auszutauschen und Pläne zu schmieden!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Reisetipp: "Buddhismus & Meditation in der Mongolei"

In den meisten buddhistischen Ländern gibt es bereits seit Langem die Möglichkeit, die buddhistischen Sehenswürdigkeiten des Landes in Verbindung mit Erklärungen und Meditation zu erleben. Nur in der Mongolei gab es so ein Angebot – unseres Wissens nach – bislang noch nicht. Die MediaClan G.m.b.H. (Firma des OTSCHIR-Vorstandsmitgliedes Michael Eisenriegler) lädt daher gemeinsam mit ihrem Partner „Explore Mongolia“ (Olzod Boum-Yalagch, vielen bereits bekannt von der Veranstaltung „Die Mongolei – ein bedrohtes Paradies“) in diesem Jahr erstmals zur Spezialreise „Buddhismus & Meditation in der Mongolei“. Alle Details dazu sind unter

http://www.reisen.mn/

zu finden.

Das Reiseprogramm besteht aus einer spektakulären Rundreise von Burjatien bis in die Wüste Gobi. Die Reise führt zu alten Kraftplätzen, aktiven Klöstern und Klosterruinen. Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Zentralmongolei kommen nicht zu kurz.

Die Gruppe wird während der gesamten Reise von einem orts- und fachkundigen Lama (buddhistischen Lehrer) oder einem Mönch begleitet, der die besuchten Orte näherbringt und die Philosophie und Praxis buddhistischer Übung in der tibetischen Tradition erklärt.

Durch ein bis zwei Meditationen pro Tag (jeweils etwa 15-30 Minuten) wird die Verbindung zwischen dem Gehörten und Gesehenen und einer individuellen buddhistischen Praxis hergestellt. An diesen besonderen Kraftorten und in den jahrhundertealten Klöstern wird Meditation zu einem ganz besonderen Erlebnis!

Es werden keine Kenntnisse über Buddhismus vorausgesetzt, lediglich Interesse am Thema und daran, einfache Meditationsübungen zu lernen, die nach dem Ende der Reise auch zu Hause weiter praktiziert werden können.

— Veröffentlicht im Auftrag von Michael Eisenriegler. —

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