Österreich und die Mongolei

Informationen der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft "OTSCHIR"

"Die Mongolei – ein bedrohtes Paradies" am 25.11. um 19.30 Uhr

Die Österreichisch-Mongolische Gesellschaft „OTSCHIR“ und die Grüne Bildungswerkstatt freuen sich, Dich/Sie zu Filmvorführung und Vortrag

Die Mongolei – ein bedrohtes Paradies

mit

Olzod Boum-Yalagch

(Stadtvorsitzender der Grünen von Ulan Bator, Mongolei)

einladen zu dürfen. Die Veranstaltung findet

am Dienstag, 25. November 2008
um 19.30 Uhr
im Grünen Haus, Wien VII., Lindengasse 40

statt.

Programm:

  • Begrüßung durch 3. Präs.in des OÖ Landtags Doris Eisenriegler (Die Grünen) und Dr. Kurt Wagner (ÖMG „OTSCHIR“)
  • Dokumentarfilm „Worth of Gold and Mongolian Future“ (2007) von Dr. G. Purewsuren (Mongolisch mit englischen Untertiteln)
  • Vortrag von Olzod Boum-Yalagch über die Umweltzerstörung in der Mongolei (auf Deutsch)
  • Diskussionsbeitrag von Ulrike Lunacek (Außen- und Entwicklungspolitiksprecherin der Grünen und Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei)
  • Diskussion
  • Anschließend Erfrischungen

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns auf Dein/Ihr Kommen!

2. Mongolei Stammtisch am 23.10. um 19 Uhr

Wir freuen uns, alle Freundinnen und Freunde der Mongolei zum

2. Mongolei Stammtisch

einladen zu dürfen! Er findet

am Donnerstag, 23. Oktober 2008
um 19 Uhr
im Restaurant „Yak + Yeti“, Wien VI., Hofmühlgasse 21 (U4 Pilgramgasse)

statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung oder eine Mitgliedschaft bei „OTSCHIR“ sind nicht erforderlich.

Der Mongolei Stammtisch soll sich in Zukunft regelmäßig treffen und eine Anlaufstelle für alle an der Mongolei und an der Arbeit von „OTSCHIR“ Interessierten bilden. Es handelt sich dabei um ein informelles Treffen, bei dem Kontakte geknüpft und aufgefrischt, Informationen und Reiseerfahrungen ausgetauscht, Kooperationen und gemeinsame Projekte geplant werden können oder auch nur gemütlich geplaudert, gegessen und getrunken werden kann.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Dr. Franz Greif: Almwirtschaft – Transhumance – Nomadismus

LECTORIUM  BULGARICUM
30 Jahre Bulgarisches Forschungsinstitut in Österreich
Verein „Freunde des Hauses Wittgenstein“
gemeinsam mit der
Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und der
Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft „OTSCHIR“

EINLADUNG
zum Vortrag

Dr. Franz Greif
Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, Wien

Almwirtschaft – Transhumance – Nomadismus
Keine Chance für marginale Agrarsysteme?

In praktisch allen Gegenden der Erde bestehen unterschiedlich intensive landwirtschaftliche Produktionsgebiete, und bis vor wenigen Jahrzehnten waren die Menschen überall auch auf die Nutzung marginaler, also weniger (natürlich) ertragreicher Gebiete angewiesen, die mitunter große Teile ihres Lebenraumes ausmachen können. Historische Gegebenheiten und naturräumliche Spielarten führten zu einem sehr unterschiedlichen sozialen und rechtlichen Stellenwert dieser Wirtschaftsformen. Oft ist es die geringe Produktionsleistung, immer aber auch die Unmöglichkeit, am Markt teilzunehmen, was die Primärproduktion der Grenzertragsregionen unrentabel und zunehmend obsolet macht. Der Vortrag will in einem regionalen Vergleich
* am Beispiel Österreich der Lage der Almwirtschaft nachgehen, die in vielen Teilen der europäischen Berggebiete schon verschwunden ist,
* am Beispiel Bulgarien das Schicksal der mediterranen „Fernweidewirtschaft“ aufzeigen, die auch im europäischen Mittelmeerraum eine Leitform der agrarischen Sozialkultur war,
* und schließlich am Beispiel der Mongolei die Problematik darlegen, wie die nomadische Gesellschaft ihre bisherige und durchaus auskömmliche Lebensform zugunsten des Zuzugs in  Stadt- oder Industriegebiete aufgibt.

Mi. 29. Oktober 2008,  18.30
Ort: BKI „Haus Wittgenstein“, Parkgasse 18, 1030 Wien

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